Eine Frage der Ehre…die Wahrheit über den RC-Emmerthal

Hallo zusammen,

unser erstes Interview und der darauf folgende Zeitungsartikel haben uns eines gelehrt…Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Leider wurden im Artikel einige Details anders dargestellt, als von uns gewollt. Dafür gibt es in Kürze auch eine offizielle Richtigstellung unserer örtlichen Tageszeitung.

(Anm.Sebastian vom 03.04.10:
die Richtigstellung erfolgte zur Zufriedenheit aller Beteiligten !!!
Vielen Dank !)

Wer jetzt daran interessiert sein sollte, den kompletten Artikel in von uns berichtigter Form zu lesen, wird im Anschluss an diese kurze Stellungnahme von mir fündig…also dann viel Spass beim Lesen !
….

Diese Flitzer sind alles andere als Kinderspielzeug

Ihr Hobby sind schnelle Modellautos: daraus entstand die Interessen-gemeinschaft „RC-Emmerthal“

Emmerthal (gm / sh).

Ihr Jugendhobby haben sie auch im Erwachsenenalter nicht aufgegeben: Stefan S., Sebastian H., Sebastian K. und Sven N. sind zwischen 30 und 34 Jahre alt und steuern mit Begeisterung ihre Modellautos.
Aus dem anfänglichen Hobby entstand schließlich die Interessengemeinschaft „RC-Emmerthal“, welche bisher aus immerhin 12 Mitgliedern, im Alter von 25 bis 36, besteht. Hier montieren die jungen Modellbauer ihre Chassis, tunen, fachsimpeln und fahren mit ihren Fahrzeugen kleinere Wettrennen.
Sie alle sind begeistert von der Geschwindigkeit ihrer Modelle, denn immerhin fahren die Modellautos bis zu 75 Stundenkilometer auf gerader Strecke.
Der 34-jährige Konstruktionsingenieur Sebastian H. legt seinen Schwerpunkt mehr auf die Elektrovariante, die er teilweise auch in Bausätzen kauft und selbst zusammenschraubt. Unter den Freunden ist er der eher vornehme „Driver“, meint er, denn er mag es nicht, wenn seine Autos mit Matsch und Dreck verklebt sind.
Ganz anders ist der 30-jährige Stefan S.. Er lässt seine Wagen gerne im Gelände „driften“. Er steht auf Power und Action. Seine Autos wählt er so aus, dass sie auch in Gebieten mit extremen Bedingungen zurecht kommen. „Das gehört dazu“, erzählt der technische Angestellte, der immer einen Satz Reservereifen im Gepäck hat. Und die sind nicht billig. Ab 10 Euro aufwärts kosten die „Schlappen“.
Im Leerlauf drehen sich spezielle Elektromotoren bis zu 70 000-mal in der Minute. Mit entsprechender Untersetzung im Antrieb blähen sich die Reifen dabei schon mal überdimensional auf.
Auch Sven N. und Sebastian K. stehen zu ihrem Hobby. Sven macht aber eines klar: Diese Modellfahrzeuge sind kein Kinderspielzeug. „Gerade auf öffentlichen Straßen und Plätzen sollte man sich in Acht nehmen, um keine anderen Verkehrsteilnehmer oder Passanten zu gefährden“, sagt er. Außerdem sei der Bausatz für ein Einsteigermodell kein billiges Vergnügen. 250 bis 300 Euro müsse man für ein gutes Modell mit vernünftigen Akkus und Ladegerät ausgeben.
Individuell gestaltet, getunt und mit Carbonchassis versehen, muss man schon tiefer in die Tasche greifen. „Da geht es ab 400 Euro erst richtig los“, sagt Sebastian K..
Der Instandhaltungsingenieur ist einer der wenigen unter ihnen, dessen Modell einen Verbrennungsmotor hat. Schnell haben solche Großmodelle bis zu 25ccm Hubraum und treiben das Modell eindrucksvoll an. Nicht zuletzt die Geschwindigkeit, sondern auch die Lautstärke mit teilweise über 90 Dezibel, ähnlich einer Kettensäge, machen den besonderen Reiz der „Verbrenner“ aus.
Um die Geschwindigkeiten ihrer Modellautos zu testen, haben die findigen Modellbauer einen Trick angewendet: „Wir haben die Autos mit GPS tauglichen Handys ausgestattet und die Ergebnisse anschließend mit denen einer Radarpistole verglichen“, sagt Sebastian H. – „alle Messungen stimmten in etwa überein“.

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